09/2006 schwäbische post
das »mein« in der gemeinde
»[...] im zentrum ihrer arbeit über ein mögliches erscheinungsbild von abtsgmünd steht das wort gemeinde. aus der gemein de haben die studentinnen bei ihren entwürfen das »mein« mit einem dickeren schriftgrad oder auch in farbe hervorgeho ben. sie haben schrift, größen, farben für die verschiedenen bereiche (kultur ist rot) festgelegt und ein gestaltungshand- buch erstellt. entwürfe für briefbogen, visitenkarten, flyer, post- karten, poster, den ortsplan, buttons, stofftüten und t-shirts haben die beiden entwickelt. sogar wäscheklammern. wortspiele, die sich durchs falten ergeben, haben in den entwürfen genauso platz wie postkartensprüche auf schwäbisch zum schmunzeln: »do isch's arg schee« steht auf der einen, »gell?!« auf der anderen, an die sich »do glotsch!!« schließt. ihre entwürfe sehen übrigens immer kleinschreibung vor. ebenfalls ergebnis ihrer arbeit ist ein buch über die gemeinde. »mein abtsgmünd« heißt es und enthält viele fotografien mit ungewöhn lichen bildausschnitten und lässt neben entstehungsgeschicht- lichem auch menschen sprechen, die sich dort wohlfühlen. [...]« mehr info
»[...] im zentrum ihrer arbeit über ein mögliches erscheinungsbild von abtsgmünd steht das wort gemeinde. aus der gemein de haben die studentinnen bei ihren entwürfen das »mein« mit einem dickeren schriftgrad oder auch in farbe hervorgeho ben. sie haben schrift, größen, farben für die verschiedenen bereiche (kultur ist rot) festgelegt und ein gestaltungshand- buch erstellt. entwürfe für briefbogen, visitenkarten, flyer, post- karten, poster, den ortsplan, buttons, stofftüten und t-shirts haben die beiden entwickelt. sogar wäscheklammern. wortspiele, die sich durchs falten ergeben, haben in den entwürfen genauso platz wie postkartensprüche auf schwäbisch zum schmunzeln: »do isch's arg schee« steht auf der einen, »gell?!« auf der anderen, an die sich »do glotsch!!« schließt. ihre entwürfe sehen übrigens immer kleinschreibung vor. ebenfalls ergebnis ihrer arbeit ist ein buch über die gemeinde. »mein abtsgmünd« heißt es und enthält viele fotografien mit ungewöhn lichen bildausschnitten und lässt neben entstehungsgeschicht- lichem auch menschen sprechen, die sich dort wohlfühlen. [...]« mehr info
11/06 rems-zeitung
sparkassenstiftung verleiht »ostalb-oscar«
portrait über abtsgmünd
»[...] schlüssig und witzig geht es in dieser arbeit sowohl um die identität der aus den fünf teilorten bestehenden gemeinde wie auch um deren außendarstellung, für die selbst noch ein briefumschlag dienlich sein kann. [...]«
»[...] schlüssig und witzig geht es in dieser arbeit sowohl um die identität der aus den fünf teilorten bestehenden gemeinde wie auch um deren außendarstellung, für die selbst noch ein briefumschlag dienlich sein kann. [...]«
12/2008 corporate design preis
begründung der jury von tom leifer
gemeinschaftsgefühl
»wie schafft man bei den bürgern einer in fünf teilorte gegliederten
gemeinde in der schwäbischen ostalb gemeinschafts- gefühl? erstens:
indem man ihnen – den bürgern wie den bis- herigen teilgemeinden –
ein einheitliches corporate design verleiht. zweitens: indem dieses
corporate design ein selbstbewusstes bekenntnis formuliert und
dieses dann auch zum kern des auftritts macht. mit der typografischen hervorhebung des pronomens »mein« im begriff ge-mein-de mag
einerseits zwar der bürger ganz individuelle ansprüche betonen,
doch macht er sich in der vielfalt der begrifflichkeiten zum teil eines
großen, schönen ganzen. »meine« heimat, »mein« wohnort, »meine« urlaubsregion, »meine« landschaft... der fantasie sind hier keine
grenzen gesetzt. typo, farben und ansatz sind extrem klassisch und
in ihrer konsequenz merkbar beabsichtigt. die umsetzung ist dabei
ganz nebenbei eine gelungene hommage an große ge- stalter wie
otl aicher, max miedinger oder emil ruder. ein geradlinig »durchde-
klinierter« und blitzsauberer auftritt, der vor allem eines zeigt:
wie design das bewusstsein prägen kann. und das ist das eigentlich bemerkenswerte und auszeichnungswürdige an dieser arbeit.«
gemeinde in der schwäbischen ostalb gemeinschafts- gefühl? erstens:
indem man ihnen – den bürgern wie den bis- herigen teilgemeinden –
ein einheitliches corporate design verleiht. zweitens: indem dieses
corporate design ein selbstbewusstes bekenntnis formuliert und
dieses dann auch zum kern des auftritts macht. mit der typografischen hervorhebung des pronomens »mein« im begriff ge-mein-de mag
einerseits zwar der bürger ganz individuelle ansprüche betonen,
doch macht er sich in der vielfalt der begrifflichkeiten zum teil eines
großen, schönen ganzen. »meine« heimat, »mein« wohnort, »meine« urlaubsregion, »meine« landschaft... der fantasie sind hier keine
grenzen gesetzt. typo, farben und ansatz sind extrem klassisch und
in ihrer konsequenz merkbar beabsichtigt. die umsetzung ist dabei
ganz nebenbei eine gelungene hommage an große ge- stalter wie
otl aicher, max miedinger oder emil ruder. ein geradlinig »durchde-
klinierter« und blitzsauberer auftritt, der vor allem eines zeigt:
wie design das bewusstsein prägen kann. und das ist das eigentlich bemerkenswerte und auszeichnungswürdige an dieser arbeit.«
04/2008 novum
abtsgmünd – erscheinungsbild einer gemeinde
»ein scheinbar sprödes thema wählten fabienne seeger und christina richter für ihr diplom an der hochschule für gestal- tung schwäbisch gmünd. sie realisierte ein quicklebendiges erscheinungsbild für die gemeinde abtsgmünd, die aus insge- samt fünf teilorten besteht: [...] so entwickelten die new- comer ein erscheinungsbild, das das pronomen »mein« aus dem zusatz »gemeinde« als hauptmerkmal hervorstellt. neben den klassischen komponenten eines corporate designs wie geschäftspapieren, visitenkarten und flyern sowie dem zuge- hörigen designmanual entstanden auch mehrere plakatserien, die den wortteil »mein« als blickfang aufweisen oder durch typografische wortspiele aufmerksamkeit erregen. eine schöne arbeit bester »ulmer schule« ...«
»ein scheinbar sprödes thema wählten fabienne seeger und christina richter für ihr diplom an der hochschule für gestal- tung schwäbisch gmünd. sie realisierte ein quicklebendiges erscheinungsbild für die gemeinde abtsgmünd, die aus insge- samt fünf teilorten besteht: [...] so entwickelten die new- comer ein erscheinungsbild, das das pronomen »mein« aus dem zusatz »gemeinde« als hauptmerkmal hervorstellt. neben den klassischen komponenten eines corporate designs wie geschäftspapieren, visitenkarten und flyern sowie dem zuge- hörigen designmanual entstanden auch mehrere plakatserien, die den wortteil »mein« als blickfang aufweisen oder durch typografische wortspiele aufmerksamkeit erregen. eine schöne arbeit bester »ulmer schule« ...«